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Zusammen mit Karlsbad und Marienbad gehört Franzensbad zum berühmten “westböhmischen Kurortdreieck”. Franzensbad liegt inmitten einer dicht bewaldeten Hocheben, in einer Seehöhe von 440 m.
Die ersten schriftlichen Berichte über das Mineralwasser stammen aus dem Jahre 1406. Ursprünglich wurde es unter den Namen Egerwasser, Eger-Sauerbrunn oder auch Schlada-Säuerling nach Eger gebracht
und von den Kurgästen für Trinkkuren verwendet. Im Dreißigjährigem Krieg wurde das Heilwasser erfolgreich in alle größeren europäische Städte exportiert.
Bereits im Jahre 1714 stand bei der Quelle ein Gasthaus, das neben seinen 12 Zimmern auch 14 Kabinen für Bäder hatte. Ende des 18. Jh. ließ der Stadtarzt von Eger, Dr. Bernard Adler, die
Umgebung der Quellen umgestalten und einen Pavillon errichten. Das Wasser konnte man dann nur aus einem Überlauf entnehmen, dies stieß auf Widerstand der Wasserträgerinnen. Dieser sogenannte “Eger
Frauenaufstand” führte dazu, daß auf einen Ersuch von Dr. Adler Kaiser Franz i. einen Kurort gründete, der seinen Namen trug.
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