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Sri Lanka
Sri Lanka

Die Insel im indischen Ozean bietet nicht nur traumhafte Strände mit Palmen,sondern auch Geschichte, Kultur, tropische Vegetation, sanfte Berghänge,Teeplantagen, Reisfelder, grossartige Tempelanlagen, Edelsteinminen, Pinnawela das Elefantenweisenhaus Nationalparks mit freilebenden Tieren und vieles, vieles mehr. Nicht zu vergessen sind die sehr freundlichen und hilfsbereiten Einheimischen.

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Dambulla

Wie vor 2000 Jahren ist das Höhlenkloster von Dambulla auch heute noch in Betrieb. Etwas südlich des Ortes steigt man über blanken Fels und Treppen, vorbei an vielen Bettlern und Händlern hinauf zum Kloster. Der weite Blick über die Ebene entschädigt für den mühevollen Aufstieg.

Im Kloster selbst befinden sich fünf Höhlen, die vierte und fünfte sind etwas kleiner. Eine Inschrift über der ersten Höhle ( Devarajalena )berichtet über die Gründung des Klosters. Die Höhle wird von einer 14 m langen Statue des sterbenden Buddha beherrscht. Am Fussende befindet sich Buddhas Lieblingsschüler Ananda.

In der zweiten und grössten Höhle ( Maharajalena ) gibt es ausser 16 stehenden und 40 sitzenden Statuen von Buddha auch die der Götter Saman und Vishnu. Eine Dagoba und ein Brunnen mit heilkräftigem Wasser, das aus einer Deckenplatte tropft, haben ebenfalls Platz in diesem Raum. Wertvoll ist auch die Deckenmalerei aus dem 18. Jh. die Szenen aus Buddhas Leben zeigen.

Die dritte Höhle ( Maha Alut Vihara ), das Grosse Neue Kloster, stattete König Kirti Sri Rajasinha der berühmte Erneuerer des Buddhismus mit Decken- und Wandmalerei aus. Neben 50 Buddhastatuen ist auch ein Standbild des Königs zu sehen.

Die vierte und fünfte Höhle sind kleiner, später entstanden und weniger kunstvoll ausgestattet. Hohe Verehrung geniesst ein kleiner Vishnu-Devale zwischen der ersten und zweiten Höhle.

Sigiriya

Mord und Todschlag waren zu allen Zeiten ein beliebtes Mittel die Thronfolger zu beeinflussen, Nirgendwo jedoch entstand als Folge eines Kapitalverbrechens ein ähnliche Palastanlage wie die von Sigiriya. Ihr Bauherr war Kassapa I ( 478-497 ), der seinen Vater Dathusena bei lebendigem Leib einmauern liess. der Sohn hielt ausserdem Rache und Strafe angemessen, da der Vater wegen eines Familienstreits aus nichtigen Gründen seine eigene Schwester hatte verbrennen lassen. Der rechtmässige Thronerbe, Kassapas Halbbruder, floh nach Indien. Von Anuradhapura aus zu herrschen, getraute sich Kassapa nicht. Er wählte den 200 m hohen nach allen Seiten steil abfallenden Gneisfelsen von Sigiriya ( Schlund des Löwen ).

Man steigt zwischen gewaltigen vor dem Hauptfelsen liegenden Gesteinsblöcken an Höhlen mit Tropfrändern vorüber, diese haben bereits als Mönchsbehausungen gedient. Beim weiteren Treppensteigen erreicht man den eigentlichen Felsen und erkennt an seiner Westseite die ockerfarbene Spiegelgallerie. An ihrer Innenseite fand man singhalesische Graffiti, die ältesten Dokumente in dieser Sprache. Touristen des 7. - 12. Jh. haben sie eingeritzt und preisen unter anderem die Landschaft, insbesondere aber die Wolkenmädchen.

Über die Spiegelgallerie gelangt man zu einer Plattform des Felsens. Von hier geht es über eine moderne Treppe zwischen den Löwenpranken aus Backstein nach oben. Die Oberfläche des Felsens ist von den Ruinen der seit dem 6. Jh. zerstörten Palastanlage überdeckt. An der höchsten Stelle im Norden befand sich der Palast. Auf der Südseite des abfallenden Geländes ist eine schwimmbadgrosse Zisterne ausgehoben. der Rundumblick ist wahrhaft göttlich.

Kandy

Der Zahntempel, der Hort für die Zahnreliquie, ist das kleine zweistöckige Gebäude aus dem 18. Jh. Es wurde 1988 mit einer auffälligen Dachkonstruktion überfangen. Im Obergeschoss wird Buddhas linker oberer Eckzahn aufbewahrt, eingeschlossen in sieben dagobaförmige Behälter aus Gold. Zu den poya-Zeiten ( 6:30, 9:30 und 18:30 ) können Gläubige, die dem Tempel eine grössere Summe spenden, direkt vor den mit Jasminblüten übersäten Altartisch treten. Für alle übrigen Besucher öffnet ein Mönch ein Türchen, so dass der gut 1,5 m grosse äussere Reliquienbehälter aus einigen Metern Entfernung besichtigt werden kann.

Demgegenüber wirkt der Königliche Palast mit seinen Anlagen bescheiden. Der ehemalige Harem hinter dem Tempel birgt heute das Nationalmuseum. Das Wohnhaus der Könige ist jetzt Sitz des Archäologischen Amtes.

Galle

Die Holländer erbauten nachdem sie 1640 das bereits bestehende kleine portugisische Fort erobert haben die neue Festung mit ihren gewaltigen Mauern und drei Bastionen. Sie legten eine Befestigung rund um die Halbinsel und innerhalb der mauern eine Siedlung mit rechtwinkligem Strassennetz an. Der einzige Zugang befand sich am Hafen, dort wo sich auch heute noch das Old Gate öffnet. 1796 begann die Herrschaft der Engländer. Sie brachen eine neue Öffnung, das New Gate, in den mehrere Meter dicken landseitigen Wall. Nicht weit entfernt erhebt sich der Clocktower von 1883.

Im Nationalmuseum erlabt man die Welt der Kolonialzeit. Unterhalb vom Leuchtturm verfällt ein altes Gebäude das die Holländer 1782 als Pulvermagazin errichteten. Viele Häuser stammen aus der Kolonialzeit und sind Besuchern zugänglich, so wie das Old Dutch House, ein kleines Gästehaus.

Ambalangoda

Ambalangoda hat überregionale Bedeutung als Fischerrei- und Marktort. Die Stadt ist Zentrum für eine immer noch lebendige Volkskultur der Südwestküste: Maskenschnitzerei und Tanz. Beides gehört zusammen. In dem mit deutscher Hilfe errichteten Maskenmuseum und einer Maskenwerkstatt findet der Besucher einen lehrreichen Einblick in Herstellung und Bedeutung der Masken.

Etwa 200 m weiter Richtung Colombo befindet sich eine Batikerei, dort kann man die einzelnen schritte verfolgen bis hin zum in mühevoller Arbeit entstandenen fertigen Arbeit.

Pinnawela

Im Waisenhaus für Elefanten werden seit 1975 Jungtiere aufgezogen die den Kontakt zu ihren Muttertieren oder Herden verloren haben. zu erwähnen ist die tägliche Fütterung der Babys mit der Milchflasche und das anschliessende Bad im Oyafluss.

Schildkröten / Turtle Farm

An einigen Strandabschnitten wird etwas besonderes geboten: Verschiedene Organisationen kümmern sich um die Aufzucht von bedrohten Meeresschildkröten. Das sammeln der Schildkröteneier ist eine wilkommene Abwechslung auf dem Speiseplan der ärmeren Bevölkerung. Doch die braucht auch Geld, die Schutzbehörde zahlt pro Ei eine Rupie. Ein guter Nebenverdienst wenn man 100 Eier gesammelt hat. Die Naturschützer vergraben die Eier in eingezäunten Arealen wo die natürliche Wärme sie ausbrütet. Schlüpfen die kleinen Schildkröten, werden sie 3 Tage in Wasserbecken aufbewahrt und danach ins Meer entlassen. Somit wurde verhindert das sie nicht Opfer von Vögel oder anderen Räubern geworden sind.

Kalutara

Polonnaruwa

Polonnaruwa, eine Ruinenstadt im Nordosten von Sri Lanka. Polonnaruwa war im 11. und 12. Jahrhundert königliche Residenz und buddhistisches Zentrum und löste in dieser Funktion das zerstörte Anuradhapura ab. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde die Stadt von Südindien aus erobert, wenig später jedoch verlassen.

Insbesondere im 12. Jahrhundert wurden in Polonnaruwa eine Reihe von Palastgebäuden, buddhistischen Tempeln, Stupas sowie riesige Buddha-Statuen errichtet, die zum Teil heute noch erhalten sind. 1982 wurde die historische Stadt zum Weltkulturerbe erklärt.

Anuradhapura

Anuradhapura ist die Distrikthauptstadt in Sri Lanka. Die Stadt wurde 437 v. Chr. gegründet und war Hauptstadt des buddhistischen Reiches. Sie hatte ein kunstvolles Bewässerungssystem, das teilweise aus dem 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. stammte. Anuradhapura wurde im 9. Jahrhundert aufgegeben. Neben den Ruinen des alten Anuradhapura entstand jedoch eine neue Stadt.

Die Ruinenstadt ist heute Pilgerziel der Hinayana-Buddhisten. Zu den Heiligtümern der Stadt gehören verschiedene Klosterbauten mit Dagobas und Wasserbecken. Viele Gläubige pilgern zum heiligen Bo-Baum, der angeblich ein Sprössling des Baumes ist, unter dem Buddha erleuchtet wurde. Der Sprössling soll im 3. Jahrhundert v. Chr. von Indien nach Sri Lanka gebracht worden sein, als sich der Buddhismus auf Sri Lanka verbreitete.

Uda Walawe Nationalpark

In diesem Nationalpark sind am besten Elefanten zu fotografieren. Der Park nahe dem Uda Walawe Wasserreservoir mit einer Fläche von 30.000 ha besteht aus einer Mischung von Buschwerk und Teakwäldern.

Ausser für Elefanten und Leoparden ist der Nationalpark für Wasserbüffel, Schakale, Wasserwarane, Lippenbären und Krokodile bekannt. Einen Leoparden zu sehen erfordert viel Geduld und noch mehr Glück.