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Thale liegt am nordöstlichen Harzrand, wo die Bode aus dem Gebirge tritt und zwischen den steilen sagenumwobenen Felsen Hexentanzplatz und Roßtrappe eine tiefe Schlucht gegraben hat. Der berühmte
Felsgipfel (403 m) oberhalb des linken Bodeufers gilt als eine der großartigsten Felspartien nördlich der Alpen. Seit Jahrhunderten ranken sich um das Granitmassiv zahlreiche Sagen
Nicht entgehen lassen sollten Sie sich einen Besuch auf dem Hexentanzplatz und in der Walpurgishalle. und den Besuch einer Aufführung im Bergtheater. Thale ist ein zentraler Ausgangsort für einen
Abstecher in die Städte Quedlinburg, Halberstadt und Wernigerode.
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Walpurgisnacht:
Der Sage nach reiten in der Walpurgisnacht die Hexen auf Besen, Mistgabeln, Schweinen, Böcken oder Kälbern zum Hexensabbat auf den Hexentanzplatz. Vor dem Luftritt streichen die Hexen ihr Fluggerät und sich selbst
mit der sogenannten "Hexensalbe" ein, für die aus dem Mittelalter eine Rezeptur aus den Rauschgiften von Nachtschatten, Tollkirschen, Schierling und anderen narkotisierenden Pflanzenstoffen überliefert
ist. Auf dem Hexentanzplatz angekommen wird zunächst der Schnee weggetanzt. Anschließend begrüßt der Teufel persönlich seine Gäste, die ihrerseits seinen Pferdefuß küssen. Opfer werden gebracht, unter anderem die
zuletzt auf dem Hexentanzplatz gelandete Hexe. Mit der schönsten Hexe hält der Teufel Hochzeit. Erst im Morgengrauen reitet die wüste Gesellschaft heimwärts, der Hexenspuk ist verschwunden.
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Ende April - die letzten vergeblichen Zuckungen des Winters. Doch die Sonne, die höher gestiegen ist, vertreibt die letzten Launen der kalten Jahreszeit. Mag Regen und Wind auch peitschen, er hält den
nahenden Frühling nicht auf, auch nicht die Menschen, die Freudetrunken, begeistert die neue Jahreszeit - den Frühling begrüßen.
Es naht die monatswende Wolperts - oder Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai. Früher - in alter Zeit - erstiegen die Menschen - Schäfer, Hirten, Köhler, Bauern - die höchsten Berge, um den Göttern
ihrer Tage Dank zu sagen. Auf großen Opfersteinen wurde ein Tropfen Blut gebracht, um von den Göttern, für das kommende Jahr, eine reiche Ernte, Fruchtbarkeit der Herden und des Ackers und für eine reiche Jagdbeute
zu bitten.
Mit der Verehrung der Götter, verehrten sie auch die Naturgewalten, von denen die Bauern, Hirten, Schäfer und Jäger - ja alle Menschen - abhängig waren.
Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai galt nach altem vorchristlichen Volksglauben als die Nacht der Hochzeit von Wodan, dem Gott der altgermanischen Stämme - Wodan das Oberhaupt der germanischen
Götterwelt - mit Freya der Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit.
Es war ein Fest des germanischen Volkes, was mit Freudenfeuern und Festen des Volkes (der heidnischen Sachsen) gegangen wurde.
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